Lignane

Was sind Lignane?

Lignane sind sekundäre Pflanzenstoffe, die zur Gruppe der Polyphenole gehören und inzwischen als krebshemmend gelten. Viele der Substanzen, die zu den Lignanen gehören, werden als Phytoöstrogene betrachtet. Ebenso wie die Isoflavonoide entfalten sie schwache östrogen-ähnliche Wirkungen.

Die bekannteste und reichhaltigste Quelle für pflanzliche Lignane sind die Samen der Flachspflanze, die Leinsamen. Verglichen mit anderen, enthalten sie die 100- bis 800-fache Menge an Lignanen, die vorwiegend in der Hülle enthalten sind.

Lignane und ihre Quellen

Außerdem kommen Lignane vor in:

  • Gerste, Hafer, Hirse, Roggen und Weizen
  • Schisandra
  • sibirischer Ginseng
  • Buchweizen
  • Phyllanthus
  • Sojabohnen 

Lignane und Leinsamen – zur Nahrungsergänzung

Leinsamen werden zur Nahrungsergänzung in verschiedenen Formen angeboten: als Pulver, Kapseln und Öl. Fertig angebotene Pulver enthalten oft mehr Lignane als frischer Leinsamen. Bei Leinsamen-Kapseln sind die öligen Komponenten entfernt, sie ergänzen nur die aktiven Inhaltsstoffe, die Lignane. Leinsamenöle enthalten meist nur geringe Lignan-Mengen. Als therapeutisch wirksame Dosen gelten etwa 1 ½ bis 3 gehäufte Esslöffel bzw. 15 bis 30 Gramm Leinsamen täglich.

Bei einer Neigung zu Östrogendominanz sollte ein übermäßiger Konsum von Phytoöstrogenen vermieden werden! Mehr dazu lesen Sie hier.

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Claudia Neumann

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