Östrogendominanz

Eine Östrogendominanz tritt vor allem in der Pubertät, Schwangerschaft und in den Wechseljahren auf. Auch in der Zeit nach dem Absetzen der Pille kann es zum Überschuss kommen.

Folgende Ursachen können dazu beitragen:

  • Genetische Veranlagung
  • Funktionsstörung der Eierstöcke
  • Insulinresistenz
  • Übergewicht
  • Chronischer Stress und Burnout
  • Rauchen und Alkohol
  • Mangel an Vitamin B6, B12, C, E, Selen und Magnesium
  • Kupferüberschuss durch Ernährung oder Medikamente

Auch sogenannte Xenoöstrogene, die in Reinigungsmitteln, Kleidung, Plastikverpackungen und Kosmetik vorkommen, können den Hormonhaushalt stören.

Wie Sie dem entgegenwirken können

Bei einem erhöhten Östrogenspiegel sollten Sie möglichst frische und unverarbeitete Lebensmittel essen. Verzichten Sie auf ungesunde Fertiggerichte. Auch Genussmittel wie Koffein und Alkohol sowie Zigaretten sind tabu. 

Diese Lebensmittel helfen, eine Östrogendominanz zu verringern:

  • Kreuzblütler Gemüse: Die enthaltenen Substanzen Sulforaphan und die Verbindung Indol-3-Carbinol regulieren die Östrogenrezeptoren und helfen, den Spiegel in Balance zu halten. Dazu gehören Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Pak Choi und Blumenkohl.
  • Magere, pflanzliche Proteine
  • Gesundes Fett aus Walnüssen, Fisch, Algen oder Leinöl
  • Pflanzliche Proteine wie Linsen und Bohnen oder Vollkornprodukte
  • Kurkuma
  • Mandelmus
  • Frisches Obst, insbesondere Beeren
  • Fermentierte Lebensmittel wie Kefir, Sauerkraut, Kombucha, Tempeh, Apfelessig sorgen für eine gesunde Darmflora und helfen dabei das überschüssige Östrogen auszuscheiden.

Nehmen Sie zusätzlich Vitamin D3, B6 und Magnesium, um einen fehlenden Vitamin- und Mineralstoffhaushalt auszugleichen.

Bitte beachten Sie: Die Informationen auf dieser Webseite ersetzen keinen Arztbesuch. Sollten Sie gesundheitliche Beschwerden haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.

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Claudia Neumann

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