Wechseljahre

Woran erkennen Sie, dass Sie in den Wechseljahren sind?

Zwischen dem 40. und 55. Lebensjahr kommen die meisten Frauen, bedingt durch den Rückgang der Produktion des Hormons Progesteron in den Eierstöcken, das in der fruchtbaren Phase dafür da ist, die Gebärmutter auf eine mögliche Schwangerschaft vorzubereiten. Als Botenstoff dient Progesteron auch der Gehirnfunktion und wirkt angstlösend und fördert den gesunden Schlaf. Diese Phase nennt man auch Prä-Menopause.

Während der Wechseljahre, also der 7- bis 15-jährigen Phase der Hormonumstellung, können viele körperliche Veränderungen auftreten. Dabei kann die Stärke des Wechsels von Frau zu Frau variieren. Der Zyklus kann sehr unregelmäßig und auch stark verlaufen.

ACHTUNG: Durch den Rückgang des Wohlfühlhormons Progesteron entsteht eine Östrogendominanz, die auch schon vorher vorhanden sein kann und sich noch verstärkt. So entsteht ein Teufelskreis.

Auf Wunsch kläre ich Sie über den komplexen Ablauf der Steroidhormone gerne auf. Bitte geben Sie das vor Ihrem ersten Termin bei mir bekannt.

Dann lässt auch die Produktion von Östrogen nach, schließlich bleibt dei Regelblutung ganz aus. Östrogen steuert als Botenstoff nicht nur die Funktion der Geschlechtsorgane, sondern ist bei vieln wichtigen Stoffwechselvorgängen im Körper wichtig. Östrogen ist beteiligt am richten Funktioniren von Darm, Schleimhäuten, Bindegewebe, Knochen, Leber, Gehirn und Blutgefäßen. Zudem wirkt es sich günstig auf das seelische Wohlbefinden aus. Tritt die letzte Regelutung ein, durchschnittlich zwischen dem 49. und dem 55. Lebensjahr, spricht man ab diesem Zeitpunkt von der Menopause.

Ein Jahr danach beginnt die Phase der Post-Menopause. Der Organismus benötigt im Durchschnitt 2 bis 5 Jahre bis er sich an die neue Hormonsituation gewöhnt hat. Dann lassen die Beschwerden bei den meisten Frauen trotzt niedrigerem Hormonstatus nach.

Mithilfe eines Fragenkatalogs erhalten Sie erste Hinweise, ob es sich bei Ihren Symptomen um beginnende Wechseljahre handelt.Wann spricht man von?