Der weibliche Zyklus

Auch wenn dies für uns kaum wahrnehmbar ist, der weibliche Zyklus ist schon von Geburt an vorhanden und bewegt sich im monatlichen Rhythmus. Mit der Pubertät und dem Einsetzen der ersten Menstruation, wird er dann deutlich spürbar und begleitet uns nahezu 40 Jahre. Im monatlichen Rhythmus werden die Hormone Östrogen und Progesteron von den Eierstöcken gebildet.

Zu Beginn des Zyklus, also nach Abklingen der Monatsblutung, schüttet die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) follikelstimulierendes Hormon (FSH) aus, das über den Blutkreislauf auf die Eierstöcke einwirkt. Follikel bedeutet „kleine Tasche“ und ist das medizinische Wort für Eibläschen. FSH regt die Eierstöcke an, Eibläschen mit den darin enthaltenen Eizellen zu produzieren. Gleichzeitig veranlasst es den Follikel, Östrogene herzustellen. Insgesamt gibt es rund 30 verschiedene Östrogenarten, die unterschiedlich stark wirken. FSH und Östrogene regulieren sich gegenseitig. Sind bestimmte Östrogenspiegel erreicht, drosselt die Hypophyse die FSH-Produktion, umgekehrt setzt sie sie verstärkt in Gang, wenn die Östrogenspiegel im Blut absinken.

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Claudia Neumann

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